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Holzplastik Konzept

Korrespondenz – Korespondencia

Projekt Holzplastik

Fünf Plastiker aus Poznan und Hannover stellen das Material Holz in den Mittelpunkt ihrer künstlerischen Korrespondenz. Es bildet das Basismaterial, und natürlich ist die zusätzliche Verwendung anderer Stoffe und Medien wie z. B. Farbe, Stein, Metall, Elektronik erlaubt.

Holz ist ein klassischer Werkstoff taucht Holz in der Kunstgeschichte und Entwicklung des Menschen immer wieder auf, und sei es als Baumaterial für Behausungen oder Brennstoff. Das gewachsene und lebendige Material hat einen hohen Identifikationswert für den Menschen. Es strahlt selbst in bearbeitetem Zustand Robustheit und Verletzlichkeit zugleich aus; es reagiert sensibel auf Beanspruchungen, Lagerungs- und Witterungsbedingungen. Ungeschützt ist Holz dem Verfall preisgegeben.

Die fünf Künstler suchen den Austausch nicht nur untereinander: vom 24. August bis 5. September 1999 wohnen sie zusammen und verlegen ihre Werkstatt auf den Platz vor dem ATELIER BLOCK 16. Bei gutem Wetter können Passanten, Anlieger und Kunstfreunde die Entwicklung der Arbeiten unter freiem Himmel verfolgen und kommentieren. Die Einbindung der Öffentlichkeit in kulturelle Prozesse erzeugt ein Klima der gegenseitigen Unterstützung und Akzeptanz. En passant entwickeln sich Gespräche und Diskussionen, die im Elfenbeinturm undenkbar sind.

Die zeitliche Parallele zum 2. Volkskunstlauf Zinnober 1999 ist beabsichtigt, um dem Symposium einen Rahmen zu geben, der künstlerisch und auch unter Witterungsgesichtspunkten für ein Open-Air geeignet ist. Die entstehenden Werke werden also erstmals am 4. und 5. September zu sehen sein und sind vom 21. November bis 19. Dezember 1999 Bestandteil der Ausstellung im KUBUS Hannover.

Als plastische Teile des ‘Ausstellungspuzzles’ korrespondieren die raumgreifenden Arbeiten mit den Endlos-Bildformaten der MalerInnen. Die Handschrift eines jeden Künstlers wird dadurch nicht verwischt, im Gegenteil: den Besuchern bietet sich ein Ensemble, das in seiner Gesamtheit wahrnehmbar wird wie auch in seinen einzelnen ‘Stimmen’ und individuellen Aspekten.